Bei vielen oberflächlichen Hautveränderungen besteht der Wunsch nach einer Verbesserung des Erscheinungsbildes. Falls eine geringe Abschleiftiefe ausreicht, empfiehlt sich die Mikrodermabrasion.
Über einen stiftähnlichen Applikator wird die Haut mit Mikrokristallen beschossen. Es resultiert je Arbeitsgang eine exakt kontrollierbare Abtragung oberflächlichster Hautschichten.Üblich sind 6-12 Sitzungen im Abstand von 2 Wochen.
Nach Entfettung der Haut wird die Mikrodermabrasion durchgeführt. Anschließend werden mit einem Ultraschallkopf tiefenwirksame Substanzen eingeschleust. Zuletzt wird eine Abschlussmaske aufgetragen, um die unmittelbar nach der Behandlung häufig vorhandene Rötung abklingen zu lassen. Die Gesamtdauer der Behandlung liegt bei etwa 45 Minuten.
Zum Beispiel kann bei der Akne vulgaris als Ergänzung zur Salbentherapie eine deutliche Verbesserung erreicht werden. Auch verschiedene altersbedingte Störungen der Hauttextur können effektiv therapiert werden. Durch die gute Steuerbarkeit der Methode kann der gewünschte Therapieeffekt eingestellt werden. Die Kombinationsmöglichkeit mit ergänzenden Methoden wie Peelings etc. führen zu einer Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten.
Zum Erreichen von tieferliegenden Hautstrukturen ist z.B. die Kombination mit Peelings sinnvoll. Nur für diesen Fall können Wundschmerzen und eine längere Abheilungsphase resultieren. Ansonsten ist die Mikrodermabrasion üblicherweise nebenwirkungsfrei und ohne anschließende kosmetische Beeinträchtigung.
Die Kosten der Mikrodermabrasion werden von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen. Die Abrechnung dieser medizinischen Leistungen erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).