Gerne beraten wir Sie über ELOS™. Dieser Begriff steht für elektrische und optische Synergie. Es können bei diesem Verfahren verschiedene Laser- und Pulslichtsysteme kombiniert werden, die dadurch ganz individuelle Behandlungskonzepte ermöglichen.
Durch die zusätzliche Kombination mit bipolarer (von 2 Seiten ausgehender) Radiofrequenz können Tiefenwirkungen im Gewebe erzielt werden, die sonst nur bei Lasern mit Verletzung der oberen Hautschichten erreichbar waren. Bei Behandlungen mit dem ELOS™-System treten jedoch höchstens geringe, vorübergehende Nebenwirkungen auf. Ausfallzeiten für den Patienten aufgrund einer Behandlung mit dem ELOS™ ergeben sich nicht.
Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten mit dem ELOS™ reicht von der Korrektur von Pigmentverschiebungen und Hautrötungen über Faltenbehandlungen und Straffung der Haut sowie Enthaarung von hellen Haaren bis zu Face-lift ähnlichen Eingriffen.
Mittels des CO2-Lasers können gutartige Hautveränderungen, insbesondere wenn sie die Hautoberfläche überragen, schonend abgetragen werden. Entsprechend ist dieser Laser geeignet, z.B. um Alterswarzen und Altersflecken, Fibrome, oberflächliche Fettablagerungen und gutartige Hauttumoren zu entfernen.
Durch Koppelung mit einem Scanner kann der Laserstrahl so gesteuert werden, dass auch kleinste Oberflächenveränderungen behandelt werden können.
Die Laserbehandlung einzeln stehender Hautveränderungen ist ohne weitere Maßnahmen möglich. Zumeist erfolgt hierfür eine kleine Betäubung. Bei flachen Hautveränderungen ist das vorherige Auftragen einer betäubenden Creme 30 Minuten vor dem Eingriff ausreichend, ansonsten erfolgt eine Betäubung mittels Spritze.
Grundsätzlich kommt es bei Anwendung des CO2-Lasers zu einer Schorfbildung an den behandelten Arealen, die über etwa 7-10 Tage anhält. Anschließend ist die Haut an den behandelten Stellen gerötet und passt sich innerhalb von Wochen bis Monaten an die umliegende Hautfarbe an. Gelegentlich, besonders nach zu frühzeitiger intensiver Sonnenbestrahlung, kommt es zu Fehlpigmentierungen, die sich in aller Regel innerhalb von Monaten zurückbilden.
Das grüne Laserlicht des KTP-Lasers wird besonders im Blutfarbstoff aufgenommen. Entsprechend können oberflächliche feine Blutgefäße, die nicht tiefer als 2 mm in der Haut liegen, effektiv behandelt werden, ohne die umliegende Haut zu schädigen. Sehr wirksam ist dieser Laser zur Behandlung von Gefäßen im Gesicht, z.B. bei der Couperose, Feuermalen und einzelnen geplatzten Äderchen.
Bei der Behandlung mit dem KTP-Laser ist eine vorherige Betäubung nicht notwendig, zu spüren ist die Laseranwendung als feine Nadelstiche. Nach der Laseranwendung ist die Haut reflektorisch für mehrere Stunden gerötet, selten sind Schwellungen, die über wenige Tage anhalten. Die Wirkung der Behandlung ist zumeist gleich zu sehen. In einzelnen Fällen ist der endgültige Effekt erst im Laufe von Wochen zu sehen. Falls eine weitere Behandlung gewünscht wird, sollte diese daher frühestens 4 Wochen nach der Erstanwendung erfolgen.