Haarausfall ist ein ausgesprochen häufiges Problem und die zugrundeliegenden Ursachen sind so individuell wie der Mensch selbst.
Oft wird dem Problem von unerwünschtem, zu geringem oder strukturell auffälligem Haarwuchs nur wenig Beachtung geschenkt, wenngleich viele Patienten einen hohen Leidensdruck verspüren und eine kompetente Beratung suchen.
Er kann bedingt sein durch hormonelle Umstellung, Schwangerschaft, Mineralienmangel etc.. Durch eine Blutuntersuchung ist eine weitere Klärung möglich.
Durch erbliche Veranlagung und hormonelle Faktoren bedingter Haarausfall, weit verbreitet bei Männern, aber auch häufig bei Frauen.
Die Ursachen sind weiterhin ungeklärt, wahrscheinlich handelt es sich um eine Störung des Immunsystems. Wir verfügen über spezielle Therapiemethoden.
Schwere Unfälle oder Todesfälle naher Angehöriger können auslösend sein.
Besonders bei Blutdruck- und Schilddrüsenmitteln, aber auch bei Gerinnungshemmern (Marcumar) kann es zu Haarausfall kommen.
Bei Hauterkrankungen im Kopfhautbereich kann es zu lokalisiertem Haarausfall kommen. Die Behandlung der Hautkrankheit steht hier im Vordergrund.
Nach der Untersuchung veranlassen wir eine gründliche Blutuntersuchung. Zusätzlich empfehlen wir zur exakten Diagnostik eine Haaranalyse.
Die herkömmliche Methode der Haaranalyse stellt das Trichogramm dar. Dabei handelt es sich um eine standardisierte lichtmikroskopische Untersuchung der Wurzeln ausgezupfter Haare. Vor der Trichogramm-Untersuchung sollte der Patient etwa 8 Wochen lang auf haarkosmetische Maßnahmen, wie Dauerwellen, intensive Färbungen oder die Verwendung eines Lockenstabes verzichten. Außerdem sollten die Haare 5 Tage vor der Untersuchung nicht gewaschen werden. Für das Trichogramm werden 50 - 100 ausgezupfte Haare benötigt. Die Kosten für diese leicht schmerzhafte Untersuchung werden von der Kasse erstattet.
Eine schmerzfreie Alternative dazu stellt der Trichoscan dar. Mit Hilfe des Trichoscans können alle wesentlichen Parameter des Haarwachstums (Haardichte pro cm² und die Zahl der wachsenden im Verhältnis zu den nicht wachsenden Haaren) in einem Arbeitsgang bestimmt werden. Bei der Trichoscan-Untersuchung werden zunächst am Tag 0 zwei fingernagel-große Kopfhautareale rasiert (nicht sichtbar). Nach 3 Tagen werden diese Areale mit einem videounterstützten Mikroskop ausgewertet. Die Daten werden gespeichert und können zur späteren Verlaufskontrolle (Therapieerfolg) verwendet werden.
Für den Trichoscan werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) z.Zt. 99,98 EURO berechnet.
Die beim Trichogramm gebotenen Einschränkungen (Verzicht auf Haarewaschen, Dauerwellen etc.) entfallen beim Trichoscan.
Im Gefolge der Untersuchungen können wir feststellen, ob ein krankhafter Haarausfall vorliegt. Bei entsprechender Erkrankung ist die weitere Behandlung eine kassenärztliche Leistung.
Beachten Sie bitte, dass im Regelfall die Beratung und Untersuchung des Haarausfalls bei Männern eine Privatleistung ist.
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